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Bilder vom Kometen PANSTARRS am 7. April 2013

 

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Beobachtungen

 

M31 und PANSTARRSMitte März sollten eigentlich die besten Bedingungen zur Sichtung des Kometen PANSTARRS herrschen, allerdings waren zu diesem Zeitpunkt alle Beobachtungsversuche fehlgeschlagen.

Ein zweites Zeitfenster öffnete sich Anfang April, die Helligkeit des Kometen hatte zwar abgenommen, aber der Abstand zur Sonne war deutlich größer geworden, was die Beobachtung erleichtert.

Gegen 21 Uhr war es zwar noch nicht völlig dunkel, aber die Suche konnte aufgenommen werden. Im Fernglas war der Komet auch nach mehreren Anläufen nicht aufzufinden, trotzdem war es an der Zeit, die Fotosession zu starten.

Komet PANSTARRS mit der Andromedagalaxie M31:

Komet PANSTARRS neben der Andromedagalaxie

Großes Bild
Canon EOS 600D, 5 Einzelaufnahmen je 5s mit ISO 800 und Offenblende,
Raw- Dateien in Fitswork entwickelt und gestackt, kleiner Bildausschnitt.

Insgesamt wurden 7 Serien zu je 5 Bildern aufgenommen, um den günstigsten Zeitpunkt abzupassen. Es handelt hierbei sich um einen Kompromiss: Zunehmend dunklerer Himmel verbessert zwar den Signal - Rausch - Abstand, dem aber gleichzeitig die abnehmende Höhe über dem Westhorizont, verbunden mit dem Eintauchen in die Dunstschicht, entgegenwirkt.

Das obere Bild entstand aus der 4. Serie und lieferte gleichzeitig das beste Ergebnis. PANSTARRS erscheint oben rechts zwar klein, aber mit deutlich ausgeprägtem Schweif. In schönem Kontrast ist unten links zwischen Kiefernzweigen die Andromedagalaxie M31 sichtbar.

 

Bildausschnitt aus Serie 6

PANSTARRS mit Schweif im April 2013

Großes Bild
10 Minuten später, Kameraeinstellungen unverändert, Bildentwicklung wie oben.

 

M31 ist zu diesem Zeitpunkt schon von den Kiefernzweigen verdeckt, der Hintergrund aber schon deutlich dunkler. Der relativ breite Schweif des Kometen, der von der Sonne weg weist, ist in diesem Bild noch besser zu erkennen.

In beiden Bildern erscheinen die Bäume im Vordergrund unscharf, der Grund hierfür ist nicht die Fokussierung, sondern die Erdrotation. Beim "Stacken" der Einzelbilder werden mehrere Sterne markiert, die Software Fitswork richtet die folgenden Bilder daran aus und verschiebt folgerichtig den Vordergrund.

 

Aufnahmedatum: 07.04.2013, 21:05 ... 20:20 Uhr MESZ. Bildverarbeitung:
Masterdarksubtraktion, Stacken, Histogrammanpassung, Wavelet- Rauschfilter, abschließend Median-Filter (nur Hintergrund).

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